
Recruiting Trends 2026
Welche Recruiting Trends 2026 zählen wirklich? Passende Talente finden mit Skills-Based Hiring, Active Sourcing, Hybrid Work, KI & mehr
Wie Sie den Erfolg Ihrer Personalbeschaffung mit KPIs im Recruiting messen
Auch Personaler:innen können sich in Zeiten des Fachkräftemangels nicht länger nur auf ihr Bauchgefühl verlassen. Vielmehr müssen sie ihre Recruiting-Prozesse genau unter die Lupe nehmen. Welche Recruiting-Kennzahlen HR-Abteilungen entscheidende Hinweise liefern erfahren Sie hier.
Kennzahlen im Recruiting: Warum KPIs unverzichtbar sind
Im Online-Marketing und E-Commerce sind sie längst gang und gäbe: Leistungskennzahlen oder Key Performance Indicators (KPIs), die den Erfolg von verschiedenen Maßnahmen messen. Aber welche Recruiting-Kennzahlen liefern HR-lern entscheidende Hinweise für einen effizienten Bewerbungsprozess?
Ein schlanker Bewerbungsprozess sowie ein optimal eingesetztes Budget sind für ein erfolgreiches Recruiting unerlässlich. Doch meist können HR-Abteilungen nur schwer nachvollziehen, welche Maßnahmen letztlich zum Erfolg geführt haben oder wo es noch „hakt“ im Bewerbungsprozess. Höchste Zeit also, sich Know-how aus den Bereichen Online-Marketing und eCommerce anzueignen – denn hier ist die Erhebung, Analyse und Auswertung von Leistungskennzahlen schon längst elementarer Bestandteil. Die gute Nachricht: Moderne Bewerbermanagement-Systeme sind bereits in der Lage, eine Reihe von Recruiting-Kennzahlen zu erheben.
Time-to-Hire zeigt die Zeitspanne zwischen Stellenausschreibung und Vertragsunterzeichnung an – eine der zentralen Kennzahlen im Recruiting.
Hier gilt: je kürzer desto besser – denn dauert das Bewerbungsverfahren zu lange, hat der Interessent vielleicht bereits bei der Konkurrenz angeheuert.
Verantwortliche sollten herausfinden, an welchen Stellen sich der Prozess verzögert. Unterlagen, die unnötig lange per Hauspost unterwegs sind, kosten wertvolle Zeit. Abhilfe schafft ein digitales Bewerbermanagement-System, über das alle Beteiligten einfachen Zugriff auf Dokumente haben.
Diese Kennzahl der Personalbeschaffung misst, wie viele Bewerbende über einen bestimmten Kanal kamen – und schlussendlich auch eingestellt wurden. So lassen sich für künftige Ausschreibungen die Jobbörsen auswählen, die für ähnliche Stellen am besten funktioniert haben.
Recruiter:innen sollten dabei auch Nischenportale im Blick behalten: Diese liefern zwar oft weniger, dafür aber qualitativ hochwertigere Bewerbungen – ein wichtiger Aspekt im Kennzahlen-Bewerbermanagement.
Die Cost-per-Hire beschreibt die Gesamtkosten für die Besetzung einer Stelle und ist eine der wichtigsten HR-Kennzahlen überhaupt. Sind diese zu hoch, belasten sie das Recruiting-Budget unnötig. Verantwortliche sollten gezielt Ausschreibungsportale, Stellenbeschreibungen und interne Prozesse evaluieren – und auf Basis dieser HR-Kennzahlen-Analyse optimieren.
Wie viele Bewerbungen kommen pro Stelle – und wie viele Bewerbungen pro Woche sind realistisch? Diese Kennzahl im Bewerbungsprozess misst die Gesamtzahl der eingegangenen Bewerbungen pro Stellenausschreibung. Eine niedrige Zahl muss nicht per se schlecht sein – schließlich kommt es auf die Qualität an. Trotzdem kann sie ein Hinweis auf eine unkonkrete Stellenbeschreibung oder unpassende Jobbörsen sein.
Die Drop-Out-Rate misst das Verhältnis von Klicks auf den Bewerbungsbutton zu tatsächlich abgeschlossenen Bewerbungen – eine aussagekräftige Kennzahl im Personalmarketing. Bewerben sich nur wenige der Interessenten tatsächlich, lohnt sich eine genaue Ursachenanalyse.
Die Churn-Rate zeigt die Abbruchquote von Bewerber:innen innerhalb des Bewerbungsprozesses – aufgeschlüsselt nach Kanal oder sogar pro einzelnem Schritt. Diese HR-KPI erlaubt besonders detaillierte Schlussfolgerungen: Wo liegen die Hürden? Mögliche Ursachen sind ein unübersichtliches Bewerbungsformular oder Größenbeschränkungen beim Dokumenten-Upload.
HR-Mitarbeiter:innen müssen darauf achten, dass sämtliche HR-Kennzahlen im Bezug zueinander stehen. Einzelne Recruiting-KPIs zeichnen nicht das ganze Bild: Die Anzahl eingegangener Bewerbungen sagt zum Beispiel nichts über ihre Qualität aus – oder ob am Ende eine Stelle erfolgreich besetzt wurde.
Wer Kennzahlen im Recruiting ganzheitlich betrachtet, HR-KPIs analysiert und kontinuierlich optimiert, schafft die Grundlage für eine nachhaltig erfolgreiche Personalbeschaffung.
Moderne Bewerbermanagement-Systeme wie MHMeRECRUITING helfen dabei, alle relevanten KPIs für die Personalbeschaffung automatisch zu erfassen – und so den Recruitingprozess datenbasiert zu steuern.

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Die Anforderungen an Recruiting-Teams steigen rasant. Fachkräftemangel, steigende Time-to-Hire und wachsende Erwartungen der Kandidat:innen setzen Unternehmen zunehmend unter Druck. Umso wichtiger sind leistungsfähige Tools, die Recruiting nicht nur verwalten, sondern strategisch voranbringen.

Bei der MHM HR GmbH dreht sich vieles um effizientes Recruiting, digitale HR-Prozesse und modernes Bewerbermanagement – aber genauso wichtig sind echte Begegnungen.